

Was wollen wir denn mit dem angeblichen Muss, es gälte, w e l t w e i t um Qualität und Preise zu konkurrieren ?
– Also in immer größeren Mengen zu produzieren ?
– In weltweit immer dynamischer auf Ausweitung & Preisgünstigkeits-Effekte bedachten Wertschöpfungsketten… ?
– Und dabei „Märkte“ und Marktanteile zu drücken, zu gewinnen, zu erobern, zu verteidigen, zu ´verspielen´ ?
Es gibt doch keine uns greifbaren u n e n d l i c h e n Räume !
Wer nicht lernt, in überschaubaren, aufwands-achtsamen Räumen so zu wirtschaften, dass die da verfügbaren Kräfte von Mensch und Natur sich wechselseitig möglichst optimal befördern …,
… der betreibt Raubbau – letztlich weit über seine Region hinaus, wie tief in sie hinein (!) – an allem, was unseren Planeten und nicht zuletzt unser Leben als Menschen auf ihm ausmacht !
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Warum denn nur sollte ein im wesentlichen bewusst regional e i n g e f r i e d e t e s (!) Wirtschaften keinen Wohlstand zutage fördern ?
Warum bedarf unser aller Findigkeit und Versorgungsfähigkeit weltweiter Nutzungsrechte und -Verflechtungen ?
– Wechselseitige Anregung und fairer Kauf von örtlich nun einmal nicht verfügbaren Rohstoffen und so oder so besonders interessanten Spezialgütern genügen uns nicht ?
W e i l es eben ohne breiteste Blutzölle & -Spuren angesichts unterschiedlicher Lebensbedingungen und Fähigkeiten nun einmal nicht ginge ? – Wirtschaft also nur unfriedlich sein könnte, zuweilen gar ausgesprochen kriegerisch ?
W e i l ´die Menschheit´ nur ´vorankäme´, wenn durch Vorteilsnahme aufgehäufte Aktionsmacht für groß angelegte und extrem profitable Projekte sorgen könnte – mit wiederum kapazitäts-erweiternden Effekten ? Und weil diese Prozesse angeblich geeignet wären, allen zwischenzeitigen Endlichkeiten zu trotzen, die Spielräume der Menschheit also ohne Ende zu erweitern ?
W e i l wir die anderen anführen wollen sollten, weil wir es ja besser könnten, weil wir aus der Geschichte mehr und Großartigeres gelernt und fallweise geleistet hätten als andere ?
W e i l sonst andere uns ´führten´, uns niederrangige Plätze in dieser Welt zuwiesen, die doch Menschen aus unseren Breiten einfach nicht gebührten ? – Weil, wie Minister Altmeier es propagiert, nur die Wahl bestünde zwischen Marktführerschaft oder ´Werkbank´ – und für Deutschland käme nur ersteres in Frage ?
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W e i l ´Konservativ-Sein´ ein Festhalten am europäischen Dünkel eines halben Jahrtausends bedeuten müsse: der wie auch immer ´entwickelte´ Teil der Welt habe dem anderen den Weg zu weisen ?
Weil es auch weiterhin auf diesen Dünkel der jeweils führenden Wirtschafts-Subjekte ankäme, Tradiertes ausschließlich dort hochhaltend, wo es den jeweils angestrebten und angeblich ´alternativlosen´ Fundamental-Veränderungen dienlich wäre ?
Und weil solcher Dünkel lange lange zum Brett vor den Köpfen der meisten geworden ist ?
W e i l ´Liberal-Sein, angesichts sogenannt ´starker´und ´schwacher´ Wirtschaftssubjekte, nur eine Koppelungspolitik von sogenannter ´Leistung´ und Vorteilsnahme-Rechten in Betrieben und auf Märkten bedeuten könne ?
U n d ´Sozial-Demokratisch-Sein´ angeblich nur ginge mit zwei gegenläufigen Fußfesseln: derjenigen ´staatstragender Notwendigkeiten´ im gängelungs-anfällig nachgiebigen, regelversessenen Ringen um materiellen Ausgleich für die Masse der Menschen – und derjenigen überkommener Kampf-Ideologeme, über denen aus Auffassungs-Unterschieden unfruchtbarste Gegerschaften werden ? – Weil u.a. auf dieser Basis gerade hier unsere Polit-Apparate und Systemkonstrukte wie große Denkmühlen wirken, so dass am Ende´Links-Sein´nicht einmal für die konkurrierende ´Linke´ mehr wirkliche Konturen aufzuweisen vermag …
´Grün-Sein´ g a r habe sich längst nicht einfach vielfältigst auf der Spur der Schäden unserer Lebensweisen zu bewegen und entsprechender breitester Alternativen-Erörterung, sondern könne nach Entdeckung des ´Geschäftsmodell-Mantras: Green Economy´ weitgehend jeder Form von Aufwandskritik entraten, denn technlogische Findigkeit verspreche genügend positive Entwicklungen – oder es brauche eben Verbote ebenso wie klare Verurteilungen demokratisch nicht genügender Aktivitäten im Innern wie weltweit und deren Sanktionierung ?
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W e i l bei alldem ja alle zuweilen mit nicht viel mehr als ihren Geltungsansprüchen operieren – so sehr, dass sie nicht einmal zu wissen scheinen, dass sie sich da an höchstselbst-geschaffenen Verlusten abarbeiten ?
Wo scherten sich denn die meisten endlich einmal darum, dass Vorteilsnahmen i m m e r und a l l s e i t s (!) mit Geltungsverlusten einhergehen ?
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W e i l es ja so ´naheliegend´ ist, diejenigen einfach als ´Demokratiefeinde, …´ abfertigend rück-anzuprangern und rückzu´bekämpfen´, die mit nichts aufzutrumpfen wissen als mit ihrem heftigst missbrauchbaren, aber dafür um so rücksichtsloser vorgebrachten Gruppenstolz ?
W e i l man so ein aktionistisches ´Schützer-Mäntelchen´ tragen kann, das verbirgt, mit wie leeren Händen man unterwegs ist ?
W e i l wir einfach nicht loslassen können, worein wir ein Leben lang nicht selten mehr als unsere gesunden Kräfte gesteckt haben – als Polit-Akteur/innen nicht weniger denn als Unternehmer/Manager, Berufstätige und Familien – nur zu oft reichlich blindlings auf angeblich zeitgemäßen ´Zügen´ unterwegs?
W e i l wir es einander nie zugestanden und abverlangt haben, tagtäglich a u c h jeweils mit frei zupackender Phantasie auf unser aller Aktivismen zu schauen und die so vielfältig quälenden Absurditäten, die sich nur zu leicht in unser Tun und Lassen einschleichen, so kritisch wie selbstkritisch ins Auge zu fassen und beherzt anzugehen ?
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